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Bald trafen wir uns bei mir im Wald, in der Hütte meines Jägerfreundes, die ich zuletzt bewohnte, mehr als ein öder Bauwagen, weniger als ein Tiny House, aber schön auf einer Lichtung. Ich hatte darauf bestanden, sie sollte wissen, worauf sie sich eingelassen hatte. Doch wusste sie schon alles über mich, hatte alles gelesen, was noch irgend erreichbar war, meine natürlich ironische Walden-Hommage, das dem Klimawandel gewidmete böse „Lob des Borkenkäfers“, auch das Stück in der Zeit über mich: „Beredter Eremit“, das mich als einen hyper neo bösen Braungrünen beschrieb, was ich mir als Auszeichnung zu tragen vorgenommen hatte, wider den Ärger darüber, dass man meine Flucht vor dem Betrieb (literarisch) arglistig als Statement (politisch) lesen wollte. Es war Notwehr, ich war pleite, ich meine, ich war am Ende. Sie unterbrach mich, das ist jetzt egal, lass uns von der Zukunft reden. Eben dieses Rufes wegen hatte sie mich auserwählt, nicht trotzdem, sie war eine junge alte Füchsin. Wir müssen einmal über alles reden, wirklich ALLES, hatte sie geschrieben. Ich: Von mir aus. Und so saßen wir einen Nachmittag und Abend und die Nacht dazu vor der Hütte, in einer Neumondnacht, um uns finstren Wald, und sprachen von der deutschen Politik. Wir mochten uns einfach, gleich vom ersten Moment an, wie bei einem von wenigstens einer Seite ersehnten Liebespaar, dem doch alles fehlt, die Liebe, die Geduld, sie sind kein Paar und wissen schon, dass sie es nie werden, aber sie sind nett, und da sie Zeit miteinander verbringen, können sie gleich Freunde bleiben. Sie weihte mich in ihre Pläne ein, die ich schon kühn fand, ich erzählte ihr von meinen Niederlagen, die sie nicht erschütterten. Wir tranken Gin, Monkey, ab und zu hörten wir zwischen den Bäumen ein nachtaktives Tier, vielleicht auch die Käfer, einen Schuss aus der Flinte eines Jägers, ziemlich nah, und dann, der Morgen dämmerte, waren wir mit allem durch – sie würde das Land bewegen, und ich wollte ihr helfen.